Projekt
Ziel des von 2012 bis 2024 von der DFG geförderten Projekt war die vollständige lexikalische Erschließung des Wortschatzes der sabäischen Inschriften im Rahmen eines online verfügbaren Belegwörterbuches. Mit über 8000 Inschriften und einer Laufzeit von 1400 Jahren vom 8. Jh. v. Chr. bis zum 6. Jh. n. Chr. ist das auf dem Gebiet des heutigen Jemen beheimatete Sabäische die am besten bezeugte Sprachvarietät innerhalb der altsüdarabischen Sprachgemeinschaft. Neben umfangreichen Corpora an Bau-, Widmungs- und Gedenkinschriften sind juristische Texte sowie einige Hundert auf Holzstäbchen geschriebene Briefe und Wirtschaftstexte vertreten.
Als Belegwörterbuch angelegt, bietet es nicht nur Übersetzungen einzelner Stichworte, sondern zeigt dem Nutzer die Bedeutung eines Suchbegriffs eingebettet in seinen sprachlichen und kulturellen Kontext. Anhand eines ausführlichen sabäischen Textzitates samt deutscher Übersetzung gibt es Beispiele für die Verwendung des jeweiligen Lemmas in verschiedenen syntaktischen Kontexten an. Neben der von den Bearbeitern vorgeschlagenen Bedeutung eines Lemmas werden auch ältere und alternative Übersetzungen angezeigt, die in der Fachliteratur für das betreffende Lemma zu finden sind. Zudem gibt das Wörterbuch parallele Bildungen aus den anderen altsüdarabischen Sprachvarietäten und semitischen Sprachen sowie sämtliche bis dato im bearbeiteten Corpus belegten grammatischen Formen eines sabäischen Wortes an.
Das Projekt wurde am 31. August 2024 abgeschlossen. Der aufgenommene Textbestand repräsentiert das im Sommer 2024 publizierte Material. Später erschienene Inschriften konnten leider nicht mehr berücksichtigt werden.
Als Belegwörterbuch angelegt, bietet es nicht nur Übersetzungen einzelner Stichworte, sondern zeigt dem Nutzer die Bedeutung eines Suchbegriffs eingebettet in seinen sprachlichen und kulturellen Kontext. Anhand eines ausführlichen sabäischen Textzitates samt deutscher Übersetzung gibt es Beispiele für die Verwendung des jeweiligen Lemmas in verschiedenen syntaktischen Kontexten an. Neben der von den Bearbeitern vorgeschlagenen Bedeutung eines Lemmas werden auch ältere und alternative Übersetzungen angezeigt, die in der Fachliteratur für das betreffende Lemma zu finden sind. Zudem gibt das Wörterbuch parallele Bildungen aus den anderen altsüdarabischen Sprachvarietäten und semitischen Sprachen sowie sämtliche bis dato im bearbeiteten Corpus belegten grammatischen Formen eines sabäischen Wortes an.
Das Projekt wurde am 31. August 2024 abgeschlossen. Der aufgenommene Textbestand repräsentiert das im Sommer 2024 publizierte Material. Später erschienene Inschriften konnten leider nicht mehr berücksichtigt werden.
Projektleiter
Prof. Dr. Norbert NebesMitarbeiter
Dr. Anne Multhoff (verantwortliche Bearbeiterin)Tobias Gerbothe
Mariam Kilargiani, MA
Ehemalige Mitarbeiterin
Helen Wiegleb, BA
Kooperationspartner
Priv. Doz. Dr. Ingo Kottsieper, Universität Münsterapl. Prof. Dr. Peter Stein, Universität Jena